§ 316 StGB – Trunkenheit im Verkehr2022-07-04T06:57:55+00:00

Trunkenheit im Verkehr – § 316 StGB

Verkehrskontrollen wegen Trunkenheit im Verkehr laufen fast immer nach dem gleichen Schema ab. Nach einem anfangs netten Gespräch wird man gefragt, ob man vor Fahrtantritt alkoholische Getränke zu sich genommen hat und mit einem freiwilligen Alkoholtest einverstanden ist. Die Freiwilligkeit des Tests wird in diesem Stadium des Verfahrens allerdings meist nur oberflächlich am Rande erwähnt, sodass dem Bürger oft der Eindruck entsteht, dass eine Mitwirkung unausweislich erscheint. 

Dies kann schon der erste Ansatz der Verteidigung gegen den Vorwurf der Trunkenheit im Verkehr sein. Denn niemand muss sich selbst belasten oder bei seiner strafrechtlichen Überführung mitwirken. Man muss also nicht ins Röhrchen pusten, keine Finger-Nase-Probe machen und nicht auf einer Linie Laufen. Und darüber muss die Polizei im Voraus belehren. Unterbleibt diese Belehrung oder erfolgt sie zu spät, sind alle deswegen gewonnenen Beweise, also das Ergebnis der Atem- oder Blutprobe möglicherweise im späteren Strafverfahren unverwertbar. In der Praxis wird oft zunächst ohne Belehrung ein Vortest durchgeführt, obwohl die Beamten aufgrund des Alkoholgeruches in der Atemluft bereits einen Anfangsverdacht hatten. Solche Fälle, bei denen erst nach dem Atemalkoholtest über die Rechte im Bußgeldverfahren oder Strafverfahren belehrt wurde, sind besonders kritisch zu prüfen.

Sie sind in eine Alkoholkontrolle, haben ein Schreiben vom Gericht bekommen oder den Führerschein wegen Alkohol am Steuer verloren? Als Fachanwalt für Verkehrsrecht gehört die bundesweite Verteidigung in Alkoholdelikten (§ 315c StGB, 316 StGB und 24a StVG) seit über zehn Jahren zum Kernbereich meiner Tätigkeit.
Für eine unverbindliche Anfrage können Sie gern hier Kontakt zu mir aufnehmen.

  • - Wie waren Sie unterwegs ?
  • PKW
  • LKW
  • Fahrrad
Datei hochladen

z.B.: Vorladung, Strafbefehl usw.

Welche Zahl ergibt 2 x 3 ?

-
+

Auf dieser Internetseite finden Sie viele nützliche Tipps zum Ablauf, den Erfolgschancen, Kosten und Risiken im Strafverfahren beim Vorwurf einer Trunkenheitsfahrt nach § 316 StGB.

Einer Trunkenheitsfahrt wegen Alkohol am Steuer wirft das Leben oft von einem Tag auf den anderen aus der Bahn, weil in den meisten Fällen noch am Tatort der Führerschein entzogen wird und das oft auch denn, wenn man “nur” mit einem E-Scooter unter Alkohol gefahren ist. Job, Familie und Existenz sind auch für den Ersttäter plötzlich in akuter Gefahr, sodass ein schnelles Handeln unerlässlich erscheint.

Neben dem Angebot einer anwaltlichen Beratung möchte ich hier einen kleinen Überblick über den Ablauf des Strafverfahrens bei Trunkenheit im Verkehr (§316 StGB) geben. Angefangen von der Polizeikontrolle, eine mögliche Vereidigung gegen den zu erwartenden Strafbefehl, über das zu erwartende Strafmaß und vor allem den Chancen bei der Verkürzung der sog. Sperrfrist. Auch die im Verfahren häufig auftretenden Begriffe wie relative Fahruntüchtigkeit, Vorsatz und die Frage, ob man eine Blutprobe anfechten kann, sollen ohne zu tief in die Juristerei einzutauchen möglichst verständlich erklärt werden.

Verkehrsrecht Dresden

Hier finden Sie die neuesten Informationen zum Verkehrsrecht in Dresden

KONTAKT RECHTSANWALT

Königsbrücker-Landstraße 29 b

Telefon: 01739473737

Webseite: Rechtsanwalt Verkehrsrecht

Aktuelles Verkehrsrecht

Aktuelle Nachrichten